„Die Sprache ist das A und O!“

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Das Erlernen der Sprache und der Wille des Einzelnen zur Integration ist ein wichtiger und erster Schlüssel zum Erfolg. Darin waren sich alle Beteiligten der gestrigen Veranstaltung des Unternehmertreffens zum Thema „Beschäftigungsmöglichkeiten von Flüchtlingen“ einig.

Nicht nur aus Gesprächen mit Betrieben gemeinsam mit dem Team der Wirtschaftsförderung weiß Bürgermeister Herr Klaus Krützen, dass es immer mehr zur Herausforderung wird, motiviertes und qualifiziertes Personal zu finden: Fachkräfte werden gesucht, Azubistellen sind teilweise schwer zu besetzen.
Wie können Unternehmen das Potential von Flüchtlingen, die zum Teil hoch motiviert und flexibel sind, nutzen? Welche Fördermöglichkeiten bestehen?

Gemeinsam mit dem Leiter des Integration Points, Herrn Björn Blankaert stellte Frau Alexandra Forster (Arbeitgeber-Service Grevenbroich) verschiedenen Möglichkeiten und Optionen vor, um ggf. auch geflüchteten Menschen eine Chance zu geben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit aktuellen Beispielen und konkreten Anfragen diskutierten rund 30 Teilnehmer verschiedener Träger und Betriebe (z .B. aus den Bereichen: Handwerk, Pflege, Stahlbau oder Logistik).

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung reagierten die Betriebe und machten konkrete Angebote zu Praktikumsstellen in ihren Betrieben.
Dies begrüßt der Bürgermeister ausdrücklich und hofft, dass die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Grevenbroich und der Agentur für Arbeit erst der Auftakt für einen weiteren Austausch ist.
„Als ehemaliger Schuldirektor weiß ich wie wichtig es ist, jungen Menschen einen Einblick in die Arbeitswelt zu geben oder im besten Fall sogar eine berufliche Perspektive aufzuzeigen!“

Hierbei darf auch nicht das große Engagement der Ehrenamtler in diesem Bereich vergessen werden. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass neben den kommunalen und staatlichen Organisationen/Ämtern gerade dieser Personenkreis sich sehr einsetze.
So ist auch die gestrige Veranstaltung durch einen Vorschlag aus diesen Reihen (Frau Cäcilia Schwab) und der Vereinigung junger Unternehmer ins Leben gerufen worden.