Stadtteilgespräch Wevelinghoven und Langwaden

am 20.04.2016 in der DURS, hier: Dokumentation der Bürgeranregungen

stg-wevelinghoven

1. Anregung von Herrn Günter Piel (BSV Wevelinghoven)

Er ist diesbezüglich bereits mit Herrn Mühlenbruch im Gespräch und betont noch einmal, wie wichtig ihm die Weiterführung des Weges an der Erft ist. Man solle die Erft wieder mehr sichtbar machen und dazu auch die Bäume an der Erft und im Hinterland wegnehmen.

2. Anregung von Herrn Werner Amian

Er regt an, eine mögliche Einbahnstraßenregelung an der Unterstr./Burgstr. bis zur Einmündung des Hemmerdener Weges auszudehnen, da es im Straßenverlauf oft zu gefährlichen Wendemanövern komme.
Er wisse, dass dieser Bereich auch als sogenannte „Mautvermeidungsstrecke“ herhalten müsse und man diesen Aspekt mit in die Untersuchung der dortigen Verkehrsverhältnisse mit einbeziehen sollte.

3. Anregung von Herrn Günter Gehlen

Man solle die Parkbuchten im Bereich der Poststr./ Oberstraße ändern und mit Streifen den Parkbereich markieren, damit Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen ohne Probleme passieren könnten.
FBL Mühlenbruch nimmt dazu detailliert Stellung.

4. Pfarrer Hans-Hermann Moll

Herr Moll beschwert sich über den starken Straßenverkehr auf der Unterstraße, für den er insbesondere die derzeit vier Baustellen verantwortlich macht.

5. Anregung von Herrn Walther Krolzig

Er regt an, im Bereich der Straße Am Sprenger das Halteverbot zu ändern.

6. Anregung von Herrn Oliver Benke

Er moniert das zu starke Parken im Bereich der Könensgasse und das zu schnelle Fahren auf der Burg- und Unterstraße, die oft als Abkürzung anstelle der Poststraße benutzt werde.

7. Anregung von Herrn Christian Schenkel

Er regt an, den Fußweg am jüdischen Friedhof weiter auszubauen.
FBL Mühlenbruch erläutert, dass man an der Umsetzung sei, dazu aber noch einen Streifen Land von 70m Länge erwerben müsse.
Weiter möchte Herr Schenkel wissen, wieviel Windräder in die aufgezeigten Felder im Bereich Wevelinghoven kommen könnten.
BM Krützen erläutert den derzeitigen Planungsstand.

8. Anmerkung von Herrn Wilhelm Küpper

Herr Küpper verweist darauf, dass die Verlängerung des Fahrradweges bereits auf der Agenda des Rhein-Kreises Neuss stehe.
Graf Nesselrode ergänzt die Ausführungen.

9. Hinweis von Herrn Raphael Drahs

Er mahnt den zugesagten Termin hinsichtlich der Umsetzung des Projektes „Kunstrasen“ an.
BM Krützen entschuldigt sich dafür und sagt eine baldige Kontaktaufnahme zu.

10. Anregung von Herrn Alexander Klömpges

Die Planung des Bereichs „W 46 Wohngebiet Langwadener Straße“ sei in Ordnung. Allerdings solle man in diesem Zusammenhang auch die Wünsche von Grundbesitzern an der Römerstraße berücksichtigen, die eine Erschließung zur Bebauung ihrer tiefen Gärten wünschten.
Weiter regt er an, die Verfahren „Lange & Walker“ sowie „Lückenschluss L361n“ weiter zügig fortzuführen.
BM Krützen führt dazu aus, dass beim Straßenbau im Land leider derzeit der Erhaltung der Vorrang vor Neubauten gegeben werde. Das Gebiet „Lange & Walker“ habe man im Blick.

11. Anregung von Frau Jansen

Auch sie beklagt allgemein die Verkehrsprobleme in Wevelinghoven, insbesondere die Parksituation an der Straße Am Wehr, wo sie mit ihrer Familie wohne.

12. Hinweis von Herrn Harry Pulz, Vorsitzender des TV Germania

Er hat Probleme wegen einer nicht freigegebenen Feier in der Turnhalle.
FBL Staff wird sich mit ihm in Verbindung setzen.

13. Anmerkung von Frau Inge Reuter

Auch Frau Reuter beklagt den starken Baustellenverkehr auf der Unterstraße.

14. Anmerkung von Herrn Klaus Hinkel

Er moniert, dass ein Baustellenkran die halbe Straße an der Unterstraße belegt.
Weiter spricht er sich dafür aus, eine Brücke an der Insel Am Stadtpark zu bauen – in Grevenbroich (ehemaliges LGS-Gelände) sei sicher noch eine übrig, die man nicht mehr brauche und abbauen könne.
Auch regt er an, einen nicht mehr benötigten Pavillon auf der Parkfläche neben dem evangelischen Friedhof ab – und im Bereich „An der Eiche“ wieder aufzubauen.

15. Anfrage eines BV-Mitgliedes

Er möchte wissen, warum die Stadt Grevenbroich nicht die Bundesmittel für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Wevelinghoven in Anspruch genommen hat.
BM Krützen erläutert, dass die Stadt nicht den notwendigen Eigenanteil leisten konnte und erläutert dies auch an einem anderen Beispiel (Umbau Realschule Bergheimer Straße).

16. Anfrage von Herrn Karl-Heinz Brandofsky

Er fragt nach, warum Kulturtreibende Vereine in Grevenbroich Geld für die Nutzung von Hallen zahlen müssen.
BM Krützen verweist auf die Vorgaben der Haushaltssanierung.

17. Hinweis von Herrn Pfarrer Hans-Hermann Moll

Er beklagt den „unwürdigen“ Zustand der Grevenbroicher Friedhöfe. Die Friedhofskolonne scheine ihm personell unterbesetzt zu sein.
FB Mühlenbruch erläutert, dass die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich von 1991 bis heute reduziert worden sei. Durch den Trend zur Urnenbestattung müssten die Mitarbeiter aber auch mehr Zeit auf die Bewirtschaftung der verwinkelten und brachliegenden Grabflächen verwenden. Durch Ausweisung von neuen, sogenannten „Tabu-Flächen“ wirke man dem entgegen.
An dieser Stelle erläutert BM Krützen die Struktur der Friedhofsgebühren.

18. Hinweis von Frau Käthe Derichs

Frau Derichs erklärt ihre Unzufriedenheit mit dem Zustand des Wevelinghovener Friedhofs. Dieser sei einfach ungepflegt. Sie sei aber bereits mit Herrn Mühlenbruch im Gespräch, welche neuen Strukturen man schaffen könne, um dem entgegenzuwirken.
FBL Mühlenbruch bestätigt dies und verweist auf das sogenannte „Kolumbarium“, das man noch in 2016 in der jetzigen Friedhofskapelle in Gustorf errichten wolle.

19. Anmerkung von Herrn Werner Amian

Herr Amian findet die Stadtteilgespräche toll. Die Stadtteile hätten es verdient, dass man sich mehr um sie kümmere und nicht nur den Focus des Interesses auf die Grevenbroicher City lege.

Abschließend bedankt sich BM Krützen für den lebhaften Dialog. Er macht sich dafür stark, dass man die Grevenbroicher City nicht schlechtreden solle, denn diese sei genauso wichtig wie die Stadtteile.