Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen:
Maßnahmenkatalog der Stadt Grevenbroich

UPDATE vom 18. März 2020

Umsetzung der Landeserlasse

Die Stadt Grevenbroich hat zur Umsetzung der Erlasse der Landesregierung Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind nachfolgend aufgeführt. Die Stadt Grevenbroich wird die Einhaltung dieser Erlasse selbstverständlich kontrollieren. Das Ordnungsamt wird personell verstärkt.

Inhalte sind u. a. die Absage aller Veranstaltungen bis Ende Mai, die Schließung von Einrichtungen, Geschäften, Cafés etc. und auch von Spielplätzen.

Hotlines

Die städtischen Hotlines werden ab Donnerstag, den 19. März 2020, unter der Nummer 02181/608-333 zusammengefasst und personell verstärkt. Die Erreichbarkeit wird an die Hotline des Kreisgesundheitsamtes zu wichtigen gesundheitlichen Fragen angepasst: Montag bis Freitag zwischen 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr.

Notbetreuung

Die Notbetreuung für Kinder von unentbehrlichen Schlüsselpersonen beginnt am heutigen Tage. Aktuell werden 62 Kinder betreut, darunter 26 in den Grundschulen, zwei in den weiterführenden Schulen, 20 in den städtischen Kitas, acht in Kitas anderer Trägerschaft und sechs in der Kindertagespflege. Die Zahlen können sich noch verändern.

Generell wird aufgrund der sich ständig verändernden Situation gebeten, für aktuelle Informationen fortlaufend die städtische Homepage www.grevenbroich.de, den Social-Media-Auftritt der Stadt und die lokalen Medien zu verfolgen.


UPDATE vom 17. März 2020

Zentrales Corona-Test-Zentrum

Das zentrale Test-Zentrum nimmt am Mittwoch den Betrieb auf. Rund 15 Ärzte aus Grevenbroich, Rommerskirchen und Jüchen werden rotierend an zunächst drei Tagen für je zwei Stunden im Einsatz sein und Abstriche nehmen. Dies ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich, die vom Kreis-Gesundheitsamt vorgenommen wird. Die Hotline des Gesundheitsamtes ist Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr unter 02181/601-7777 zu erreichen. Bitte nutzen Sie diese Hotline ausschließlich für wichtige gesundheitliche Fragen zum Thema Corona und blockieren Sie mit solchen Fragen auch nicht den Notruf! Der Dank der Stadt Grevenbroich gilt den engagierten Ärzten und dem Rhein-Kreis Neuss für die logistische und sächliche Unterstützung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für unangemeldet erscheinende Personen ein Betretungsverbot gilt!

Hotlines werden zusammengefasst

Für andere Fragen rund um das Thema Corona hat die Stadt Grevenbroich Hotlines eingerichtet: Die allgemeine Hotline der Stadt zum Thema Corona ist unter 02181/608-9193 wochentags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die Stadt hat mit buergerservice@grevenbroich.de zudem eine zentrale Mailadresse für allgemeine Fragen zu diesem Thema eingerichtet.

Für Fragen zu den Bereichen Kindertagesstätten / Kindertagespflege sind unter der Nummer 02181 / 608-333 und für den Bereich Schulen unter der Nummer 02181 / 608-9192 Hotlines eingerichtet.

Die Stadt wird ihre Hotlines ab Donnerstag, den 19. März 2020, einheitlich unter der Nummer 02181/608-333 zusammenfassen.

Informationen für Handel und Wirtschaft

Für Unternehmen weist die Stadt auf die Informationsangebote der IHK Mittlerer Niederrhein hin. Diese berät, informiert und gibt Hilfestellung telefonisch zu vielfältigen Themen:

  • Kurzarbeitergeld,
  • Überbrückungskredite,
  • Insolvenzrecht,
  • Steuern, Steuerstundung, Ausgestaltung Verlustrücktrag/-vortrag sowie Umgang mit Umsatzsteuer,
  • Außenwirtschaft, Lieferketten und Transporte,
  • Ausbildung und
  • Sach- und Fachkundeprüfungen.

Die Nummer der Hotline finden Sie in Kürze unter:

Notgruppen für Kinder von Schlüsselpersonen

In den Schulen und Kindertagesstätten sowie in der Kindertagespflege wird ab Mittwoch, den 18. März 2020 eine Notbetreuung für die Kinder angeboten, deren Erziehungsberechtigen beide sogenannte unentbehrliche Schlüsselpersonen sind, soweit dies auf Kinder in den jeweiligen Einrichtungen zutrifft. Eine eventuell notwendige Schülerbeförderung wird gewährleistet.

Begrenzungen bei Bestattungen

Angelehnt an die Regelung zu den Trauungen wird auch bei Bestattungen die Zahl der Teilnehmer auf 10 begrenzt. Diese müssen namentlich erfasst werden. Die Trauerhallen, einschließlich der WC-Anlagen, sind geschlossen.

Termine im Bürgerbüro

Sollten Termine im Bürgerbüro aufgrund von unabweisbaren Anliegen notwendig sein, können diese zu folgenden Zeiten telefonisch vereinbart werden: Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15.30 Uhr, Freitag zwischen 9 und 12.30 Uhr.

Generell wird aufgrund der sich ständig verändernden Situation gebeten, für aktuelle Informationen fortlaufend die städtische Homepage, den Social-Media-Auftritt der Stadt und die lokalen Medien zu verfolgen.


UPDATE vom 16. März 2020

Das Rathaus ist ab dem 17. März 2020 für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Unaufschiebbare Termine können nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung wahrgenommen werden. Diese erfolgt mit dem jeweiligen Fachbereich / der jeweiligen Dienststelle. Der Zugang zum Neuen Rathaus erfolgt ausschließlich über den Zugang B am Ostwall / Durchgang zum Markt.

Auch der Baubetriebshof in Noithausen ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Zwingend notwendige Termine werden nur nach vorheriger telefonischer Absprache durchgeführt.

Die im öffentlichen Raum stattfindenden Dienstleistungen der Stadtbetriebe wie Müllentsorgung, Stadtreinigung, Grünpflege, Behebung Straßenschäden etc. werden weiter durchgeführt. Der Erlass vom 15. März 2020 zu „weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen“ wird durch Allgemeinverfügungen umgesetzt, die kurzfristig veröffentlicht werden.

Trauungen werden durchgeführt, allerdings mit max. zehn Personen. Neue Termine werden nicht angenommen. Alle Teilnehmer müssen namentlich erfasst werden.

Die Sprechstunde des Behindertenbeauftragten am 24. März 2020 findet nicht statt, ebenso die Pflanzentauschbörse im Schneckenhaus am 29. März 2020 (und auch alle anderen städtischen und sonstigen öffentlichen Veranstaltungen). Die Angebote der Alten Feuerwache finden ebenfalls nicht statt.

Die allgemeine Hotline der Stadt zum Thema Corona ist ab dem 17. März 2020 unter 02181/608-9193 von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die Stadt hat mit buergerservice@grevenbroich.de zudem eine zentrale Mailadresse für allgemeine Fragen zu diesem Thema eingerichtet.

Bereits ab Montag, den 16. März 2020, sind für Fragen zu den Bereichen Kindertagesstätten / Kindertagespflege unter der Nummer 02181 / 608-333 und für den Bereich Schulen unter der Nummer 02181 / 608-9192 Hotlines eingerichtet. Für dringende medizinische Anliegen hat das Gesundheitsamt unter 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Die Hotline des Gesundheitsamtes ist Montag bis Freitag zwischen 08:00 – 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 09:00 – 18:00 Uhr zu erreichen.

Für Fragen zu den Bereichen Kultur / Volkshochschule stehen unter den Nummern 02181/608-653 und 02181/608-641 Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat für wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus Hotlines eingerichtet. Die Hotline für Unternehmen ist unter 030-18 615 1515 zu erreichen. Das Infotelefon des Ministeriums für Bürgerinnen und Bürger (nur wirtschaftsbezogene Fragen) hat die Nummer 030-18 615 6187.

Nach Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden werden Angelegenheiten aller Art, die keinen Aufschub dulden, durch Dringlichkeitsentscheidungen auf den Weg gebracht, die vom Bürgermeister und möglichst allen Fraktionsvorsitzenden unterzeichnet werden.


Meldung vom 15. März 2020

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat die Stadt Grevenbroich in den letzten Tagen zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Bürgermeister Klaus Krützen erklärt hierzu: „Das Schutzbedürfnis der Bevölkerung gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus hat für uns höchste Priorität. Ausdrücklich geht es mir nicht um Panikmache, und ich warne auch vor Panik. Wir alle sollten uns aber bewusst sein, dass wir durch unser eigenes Verhalten sehr viel dazu beitragen können, dass sich die Situation nicht weiter verschlimmert. Hierzu gehört die Beachtung der bekannten Hygieneempfehlungen, aber auch die Vermeidung unnötiger Kontakte und Reisen. Das erfordert Veränderungen gegenüber unserem normalen Alltag. Uns allen muss aber bewusst sein, dass dies im Interesse der Bevölkerung insgesamt und insbesondere im Interesse der besonders schutzwürdigen Mitbürgerinnen und Mitbürger geschieht, die durch eine Erkrankung besonders gefährdet wären. Die Stadt Grevenbroich hat vielfältige Maßnahmen zum Umgang mit der aktuellen Situation ergriffen.

Wir stimmen uns hierbei eng mit dem Kreis und den anderen kreisangehörigen Kommunen und weiteren Behörden ab, um zu einer einheitlichen Vorgehensweise zu kommen. Die Situation entwickelt sich sehr schnell weiter. Ich bitte Sie deshalb auch, sich immer aktuell zu informieren, beispielsweise auf der Homepage der Stadt oder des Kreises und insbesondere auch über die lokalen Medien.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis, Ihre Kooperation und Ihr umsichtiges Verhalten.“

Die Stadt Grevenbroich richtet für alle Fragen rund um das Thema Corona ab Dienstag, den 17.03.2020 eine Hotline ein, die täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt ist. Bereits ab Montag, den 16.03.2020, sind für Fragen zu den Bereichen Kindertagesstätten/Kindertagespflege unter der Nummer 02181/608-333 und für den Bereich Schulen unter der Nummer 02181/608-9192 Hotlines eingerichtet.

  • Absage aller städtischen Veranstaltungen und darüber hinaus aller weiteren öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmerzahl bis auf weiteres, mindestens bis zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien).
  • Ebenfalls abgesagt werden alle Sitzungen des Stadtrates und seiner Ausschüsse und der sonstigen Gremien bis mindestens 19. April 2020. Die nähere Vorgehensweise wird kurzfristig mit den Fraktionen besprochen.
  • Die Stadt empfiehlt, private Veranstaltungen ebenfalls nicht durchzuführen. Bürgermeister Klaus Krützen und seine Vertreter nehmen keine repräsentativen Termine mehr wahr.
  • Alle städtischen Gebäude sind ab sofort bis mindestens zum 19. April 2020 geschlossen, einschließlich der Turnhallen und Bäder. Außensportanlagen sind für den Vereinssport geschlossen.
  • Die Stadt empfiehlt, auch alle privaten bzw. vereinseigenen Sportanlagen und Bäder zu schließen.
  • Das Schlossbad bleibt ab dem 16. März 2020 geschlossen.
  • Die städtischen Kultureinrichtungen Stadtbücherei, Museum Villa Erckens, VHS und Jugendkunstschule sind ab dem 16.03.2020 bis mindestens zum 19. April 2020 geschlossen. Kurse werden ausgesetzt. Die Ausleihfristen der Bücherei werden automatisch bis zur Wiedereröffnung verlängert.
  • Die Verwaltung wird für den Publikumsverkehr ab dem 17.03.2020 bis mindestens zum 19.04.2020 geschlossen. Unbedingt notwendige Behördengänge sind nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Hiervon betroffen sind beispielsweise auch die im Rahmen der Bürgersprechstunde beim Bürgermeister vereinbarten Termine, die nach Möglichkeit telefonisch durchgeführt werden.
  • Einrichtung eines zentralen Corona-Test-Zentrums ab dem 19.03.2020 in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten und dem Rhein-Kreis Neuss.
  • Für die Kinder der gemäß dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit genannten Personengruppen („unentbehrliche Schlüsselpersonen“) werden Notbetreuungen im Bereich der Kindertagesstätten und der Schulen (Klassen 1 bis 6) eingerichtet. Diese nehmen am 18.03.2020 den Betrieb auf. Unentbehrliche Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dies sind insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, […] dienen.

Für den Bereich der städtischen KiTas gilt hierbei:

  • Eltern, die gemäß Erlass unentbehrliche Schlüsselpersonen sind, haben am Dienstag eine Betreuungsmöglichkeit in ihren Stammhäusern. Die Schlüsselpersonen sind gehalten, spätestens ab Dienstag eine Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers in ihrer KiTa vorzulegen. Ab Mittwoch, 18.03.2020, erfolgt dann die Betreuung in 4 noch zu bestimmenden Notfall-KiTas. Das Formular der Unentbehrlichkeitsbescheinigung wird auf der Homepage der Stadt hinterlegt. Sollte Bedarf für eine Notfallbetreuung vorliegen, ist das Antragsformular von jedem Elternteil vorzulegen.

Für den Bereich der Kindertagespflege gilt:

  • Eltern, die gemäß Erlass unentbehrliche Schlüsselpersonen sind, haben bis Dienstagmittag, 17.03.2020, eine Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers bei den Fachberatungen der Kindertagespflege, Frau Schneider und Frau Ridder, Bahnstraße 56, im Briefkasten einzuwerfen. Sollte Bedarf für eine Notfallbetreuung vorliegen, ist das Antragsformular von jedem Elternteil vorzulegen.
  • Die nicht städtischen KiTa-Träger sind aufgefordert, in eigener Zuständigkeit einen Notdienst anzubieten. In jedem Fall muss die Unentbehrlichkeitsbescheinigung des Arbeitgebers für jedes Elternteil vorgelegt werden.

Für den Bereich der Schulen gilt:

  • In den Schulen findet am Montag und Dienstag eine Betreuung statt. Die Schulbusse fahren wie gewohnt.
  • Weitere Informationen zu den Schulen folgen.

Ab Montag ist für den Bereich der Schulen eine Hotline eingerichtet. Diese ist zwischen 8 und 18 Uhr unter 02181/608-9192 erreichbar.

Bürgermeister Klaus Krützen wird gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten und einem Allgemeinmediziner am 16.03.2020, 18 bis 19 Uhr, im Rahmen einer Facebook-Live Veranstaltung Fragen aus der Bevölkerung beantworten.

Diese Übersicht wird ab Montag täglich nach der Sitzung des städtischen Krisenstabs aktualisiert.