Besuch von Bürgermeister Klaus Krützen in der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule Grevenbroich

(v.l.n.r.): Marie Gieseler, Christian Abels und Bürgermeister Klaus Krützen

Freudig begrüßt wurde Bürgermeister Klaus Krützen von den Schüler*innen der Politik AG unter Leitung von Angelika Claaßen, die ihn in die gegenüber dem Alten Rathaus liegenden Schule eingeladen hatten, um verschiedene Fragen mit ihm zu diskutieren. Auch kom. Schulleiterin Julia Herzberg hatte sich zu der Runde gesellt, die die Schüler*innen inhaltlich gut vorbereitet und organisiert hatten. Bürgermeister Krützen hatte reichlich Zeit für die Jugendlichen eingeplant und zur „Verstärkung“ auch Christian Abels und Marie Gieseler vom Fachbereich Jugend / Kinder- und Jugendförderung mitgebracht.

Rund sieben Themen hatten die Schüler*innen im Unterricht ausgewählt, zu denen sie mit dem Bürgermeister in einen Dialog treten wollten. Darin ging es nicht nur um Kriminalität und Drogenmissbrauch, unattraktive Einkaufsangebote für ihre Altersgruppe in Grevenbroich, sondern auch um die immer wieder von den Jugendlichen vorgebrachte Frage nach den Freizeitzeitmöglichkeiten für Jugendliche in Grevenbroich. Aber auch der verständliche Wunsch nach mehr Sitzgelegenheiten im Stadtpark war ein Thema, ebenso wie die Qualität der Busverbindungen z.B. nach Gustorf.

Geduldig ging Krützen auf alle Fragen ein und erläuterte oftmals den Hintergrund so mancher Thematik. Besonders wichtig war es Krützen, den Jugendlichen darzulegen, wie gering der Einfluss der Stadt z.B. auf die Ansiedlung großer Handelsketten im Bereich Jugendmode oder Elektronik sei. Vieles geschehe da im privatrechtlichen Bereich zwischen dem Eigentümer der zu vermietenden Immobilie und dem jeweiligen Handelsunternehmen. Wenn es da nicht „passe“, so Krützen, habe die Stadt relativ wenig Möglichkeiten vermittelnd einzugreifen. Eine Ausnahme sei nur dort möglich, wo die Stadt Eigentümer der Immobilie sei und selber mit dem Nachfrager verhandeln könne, wie es zum Beispiel bei der Ansiedlung des neuen Gastronomiebetriebes im Neuen Rathaus der Fall gewesen sei. Im Übrigen sei aber auch die starke Zunahme der Internetkäufe ein Faktor, der allen Städten in der Größe Grevenbroichs im Hinblick auf das Angebot im örtlichen Einzelhandel zu schaffen mache.

Christian Abels nutzte die Gunst der Stunde um seinerseits die Jugendlichen nach ihren Wünschen und Vorlieben zur Freizeitgestaltung zu befragen, weil man auch hier ständig versuche, das reichlich vorhandene Angebot mehr und besser publik zu machen und neue Angebote zu schaffen. Auch hier waren die Jugendlichen sehr offen und machten deutlich, welches Freizeitangebot sie gerne in Grevenbroich hätten.