Rheinwassertransportleitung nimmt weitere Hürde – Perspektive für Frimmersdorf

Die Landesregierung hat den „Sachlichen Teilplan Rheinwassertransportleitung“ im Rahmen des Braunkohleplans Garzweiler II genehmigt. Damit ist die Trasse, die am Rhein bei Dormagen beginnt und bis zum RWE-Betriebsgelände bei Frimmersdorf führt, nun raumordnerisch gesichert.

Ohne den Bau der Leitung würde die Rekultivierung der Tagebaubereiche, insbesondere die Befüllung der Tagebaurestseen und die Nutzung der künftigen Uferbereiche um Jahrzehnte länger dauern.
In Grevenbroich wird die Leitung von Nordosten kommend an der Stadtgrenze zu Rommerskirchen an Barrenstein und Allrath vorbeigeführt, und dann am Fuß der Vollrather Höhe entlang bis in die RWE-Betriebsbereich bei Frimmersdorf.

Dabei wird nördlich des Ortes der Bereich in Anspruch genommen, in dem noch die Sportanlage liegt, die dann entfallen muss. Spätestens mit dem Bau des Kunstrasenplatzes in Neurath benötigt die SG Frimmersdorf-Neurath den Platz in Frimmersdorf nicht mehr. Aus den Ausgleichszahlungen, die RWE für die Sportanlage leisten wird, ergibt sich für Frimmerdorf die Chance für eine zeitgemäße Versammlungs- und Veranstaltungsstätte.

„Der Bau der Leitung ist technisch notwendig und sinnvoll, um den Prozess der Rekultivierung deutlich zu verkürzen, birgt aber auch für Frimmersdorf und das gesellschaftliche Leben im Ort eine große Chance. In Verbindung mit der Aufwertung der Sportanlage in Neurath ist das ein Glücksfall für die beiden Orte und für die Menschen im Süden der Stadt“, so Bürgermeister Klaus Krützen.