„Werde besonders den Standort Grevenbroich im Blick haben“

Bürgermeister Klaus Krützen in Kliniken-Aufsichtsrat

Auf Vorschlag der SPD-Kreistagsfraktion wurde Bürgermeister Klaus Krützen durch den Kreistag in den Aufsichtsrat der neuen Rheinland Klinikum Neuss GmbH berufen. Unter dem Dach der Gesellschaft sind die beiden Kreiskrankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich und das bislang städtische Lukas-Krankenhaus in Neuss sowie weitere Einrichtungen, darunter das Seniorenhaus Lindenhof, vereint.

„Ich freue mich, als stimmberechtigtes Mitglied im Aufsichtsrat direkt Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft nehmen zu können“, so Krützen. „Mein besonderes Hauptaugenmerk wird dabei auf den Einrichtungen liegen, mit denen ich auch in meiner Arbeit als Bürgermeister und im Austausch mit der Grevenbroicher Bevölkerung die meisten Berührungspunkte habe – dem St. Elisabeth-Krankenhaus und dem Seniorenhaus Lindenhof.“

Krützen treibt vor allem um, welche Perspektiven sich für den Krankenhausstandort Grevenbroich aus der Fusion ergeben und welche Alleinstellungsmerkmale das Profil der Klinik schärfen sollen. „Nur mit vor Ort vorgehaltenem Expertenwissen, wegen dem auch Menschen aus anderen Städten gezielt in das Haus kommen, kann der Standort dauerhaft gesichert werden. Die Reduzierung auf eine Portalklinik dagegen birgt das Risiko eines schleichenden Akzeptanzrückgangs.“

„Ich werde mich gerne einbringen und mit dazu beitragen, dass das Krankenhaus gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Das Rathaus ist zumeist die erste Anlaufstelle für die Menschen mit all ihren Sorgen, Nöten und Hinweisen – auch zum Krankenhaus. Die Stadt mit ihrem umfangreichen Aufgabenspektrum verfügt zudem über umfangreiche Netzwerke und Kenntnisse der Strukturen vor Ort, die sinnvoll direkt in den Aufsichtsrat eingebracht werden können“, so Krützen abschließend.